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Dach

Eine gute Dachdämmung ist ein wichtiger Faktor um Wärmeverluste zu vermeiden.

Die Qualität des Dämm-Materials bestimmt das Raumklima. Da die Wärme nach oben steigt, muss gerade ein Dachausbau die strengen Richtlinien des zulässigen Wärmebedarfs für Neubauten erfüllen, also dem Niedrigenergiehaus-Standard entsprechen. Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) muss die Dachschräge einen max. U-Wert - der Wärmedurchgangskoeffizient - von 0,3 Watt pro Quadratmeter mal K erreichen. Praktisch heißt das, die Dämmschicht muss zwischen 16 und 20 cm dick sein. Je besser die Wärmedämmung , desto weniger Heizungswärme entweicht im Winter durchs dach und desto weniger Hitze dringt im Sommer ein. Eine gute Dämmung schützt auch vor Feuchtigkeit und Zugluft. Die Luftdichtigkeit aller Bauteile ist eine Grundanforderung an energiesparendes Bauen: das gilt gerade auch für das Dach, deshalb ist hier eine sorgfältige Handwerkerleistung sehr wichtig. Undichte Stellen können einen Teil der Dämmung wirkungslos machen.

Die simple Regel für Dachdämmung. Viel hilft viel. Nur zwei Zentimeter Dämmstoff haben die gleiche Wirkung wie sechs Zentimeter Holz oder 40,5 cm Vollklinker.

Aufsparrendämmung:

Am wirkungsvollsten ist eine so genannte Aufsparrendämmung, bei der die Dämmschicht zwischen Dachsparren und Dachziegeln liegt. Sie ist allerdings auch die teuerste Variante und lohnt sich daher nur, wenn das Dach ohnehin gedeckt wird. Da die Arbeit direkt auf dem Dach ausgeführt werden muss, ist sie zudem für Heimwerker tabu.

Zwischensparrendämmung:

Dabei werden die Dämmkeile zwischen den Dachsparren montiert - eine Aufgabe, die sich viele Heimwerker durchaus zutrauen. Sorgfältige Arbeit ist unverzichtbar: Sonst entstehen Wärmebrücken, an denen die Dämmschicht durchfeuchten kann. Ebenso wichtig: die Dampfsperre, die ein Eindringen der Luftfeuchtigkeit aus dem Dachraum in die Dämmschicht verhindert.